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[Rezension] Was uns ganz macht - Kendra Fortmeyer


Infos zum Buch:
Autor/-in: Kendra Fortmeyer
Preis: 18,99€
Seitenanzahl: 336
Verlag: Oetinger
Reihe: Einzelband

Klappentext:
Für die Liebe musst du nicht perfekt sein! Morgan hat ein Geheimnis. Sie ist anders als die anderen und das hat sie siebzhen Jahre für sich behalten. Eines Tages beschließt sie, sich nicht länger zu verstecken und wird unfreiwillig zum Internetstar. Die Medien reißen sich um das vermeintlich unperfekte Mädchen. Im Krankenhaus lernt sie kurz darauf Howie kennen, der büchtäblich ihr perfektes Gegenstück ist. Sie könnten sich gegenseitig heilen, aber können sie sich gegenseitig auch ganz machen?

Erster Satz:
"Ein Mädchen wie ich hat genau zwei Möglichkeiten."

Meine Rezension:
Neugierig hat mich das Buch mit seinem Cover gemacht, die schlichten Farben mit den doch kräftigen Magentaton lassen das Cover hervorstechen. Nach dem Titel erwartete ich eine reine Liebesgeschichte, die mir jedoch nicht das geboten hat, was ich erwartet habe.

Protagonistin Morgan lernt man als zurückgezogene Person kennen, die sich von ihrem sozialen Umfeld so gut wie es geht abkapselt. Zunächst fragt man sich, warum sie so ist, doch recht schnell wird klar, dass Morgan ein Geheimnis hat. Sie hat ein Loch im Bauch, im wörtlichen Sinne. Es ist angeboren und sie muss zu allen möglichen Ärzten, um ihre Vitalfunktionen überprüfen zu lassen.
Doch nach und nach wird Morgan selbstbewusster und will sich nicht länger verstecken, in der örtlichen Disko outet sie sich und wird über Nacht bekannt.
So wird eine Ärztin auf sie aufmerksam, die einen Jungen in Behandlung hat, der ähnlich wie Morgan einen besonderen Körper hat: er hat eine Beule am Bauch, die genau in Morgans Loch passt. Howie geht mit seiner Beule offen um und versteckt sich nicht so. Er ist einverstanden mit der Gentherapie, die seine Ärztin vorschlägt. Er versucht Morgan davon zu überzeugen, dass es keine Schande ist, so zu sein wie sie ist.
Durch die Behandlungen lernen die beiden sich besser kennen und verbringen ab und an auch mal privat Zeit miteinander. So entsteht eine zarte und ungewöhnliche Liebesgeschichte, mit ihren Höhen und Tiefen.

Das Buch ist mit seiner außergewöhnlichen Krankheitsgeschichte etwas anderes als man vielleicht zu Beginn erwarten könnte. Mich konnte das jedoch nicht überzeugen, ich fand es zu sehr abgehoben.
Die Entwicklung, die die Protagonistin macht, ist gut mit anzusehen, jedoch ging es mir an einigen Stellen zu schnell. Im Allgemeinen konnte die Geschichte mich nicht überzeugen, da mich das Thema nicht angesprochen hat.

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Morgan, sodass man sich in sie hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist jugendlich und locker gehalten, man hat keine Schwierigkeiten, dem Buch zu folgen. Dennoch war es nichts Besonderes und plätscherte nur so vor sich hin.

Fazit:
"Was uns ganz macht" bietet eine nette Geschichte, die jedoch noch viel mehr aus sich hätte machen können, mich konnte sie nicht überzeugen.

2,5 von 5 Punkten

Kommentare

  1. Huhu!

    Bei dem Buch schwanke ich immer ein wenig hin und her, ob ich es jetzt lesen möchte oder nicht! Möglicherweise wäre es mir auch zu abgehoben, andererseits finde ich Bücher mit schrägen Elementen manchmal gerade gut. :-)

    LG,
    Mikka

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