[Rezension] Eine wie Alaska - John Green



Infos zum Buch:
Autor/-in: John Green
Preis: 8,95€
Seitenanzahl: 304
Verlag: dtv
Reihe: Einzelband

Klappentext:
Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?
Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.


Erster Satz:
„Eine Woche bevor ich Florida verließ, um den Rest meiner Jugend in einem Internat in Alabama zu verbringen, ließ sich meine Mutter nicht davon abbringen, eine Abschiedsparty für mich zu geben.“

Meine Rezension:
Es musste mal wieder ein Buch von John Green sein, mit diesem Gedanken bin ich an dieses Buch gegangen. Bisher kannte ich nur "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", ein emotionsgeladenes Buch, und ja, nicht nur dieses Buch ist so...

Zu Beginn war ich mir selbst noch nicht sicher, was ich von dem Buch halten sollte, weil ich zunächst überhaupt nicht gut in die Geschichte hineingekommen bin. Womöglich lag es an den Charakteren, denn anfangs bin ich überhaupt nicht warm mit Miles, Chip und Alaska geworden. Sie wirkten etwas distanziert und auch merkwürdig, da man zunächst nicht wusste, warum sie genau auf diese Weise handeln, wie sie es tun. Aber kurze Zeit später kommt man dahinter, es ist einfach ihr typisches Verhalten an einem Internat, wo die Gruppe von Freunden zu den Schülern mit Stipendium gehören und nicht zu denen mit viel Geld.

Miles entscheidet sich, auf dieses Internat zu wechseln, weil er einen neuen Lebensabschnitt starten möchte. Schnell findet er Anschluss, was hauptsächlich an seinem Zimmerkameraden Chip, mit Spitznamen Colonel, liegt. Durch ihn lernt Miles, der schnell den Spitznamen Pummel bekommt, Alaska kennen, das Mädchen, in das er sich verliebt. So richtig schlau aus ihr wird er aber nicht, denn sie zeigt immer ein wechselndes Verhalten, das bringt ihn aber nicht davon ab, seine Zeit mit ihr zu verbringen.

Allein durch den Kapitelaufbau - es gibt die Kapitel Vorher und die Kapitel Danach - wird dem Leser schnell klar, dass das Buch auf ein prägendes Ereignis hinarbeitet. Dieser Aufbau hat mir gut gefallen, denn so ist ständig eine Spannung vorhanden.
Auch die anfänglichen Schwierigkeiten legen sich mit der Zeit, sodass man sich in der Handlung verliert und das alltägliche Internatleben mit Überschreitung der Regeln mtierlebt.

Wie es von John Green bekannt ist, ist er ein Autor, der sehr viele Emotionen vermittelt, und diese Emotionen sind nicht immer angenehm. Durch dieses Wechselbad der Gefühle wird das Buch zu etwas Einzigartigen.
Der Schreibstil ist relativ locker und angepasst an die Sprache der Jugendlichen, damit die Handlung glaubhaft erscheint. Geschrieben ist das Buch aus der persönlichen Sicht von Miles, damit man alles aus der Perspektive des "Neulings" mitbekommt, da man als Leser genauso unwissend ist wie er selbst.

Fazit:
"Eine wie Alaska" ist ein typisches John Green Buch, welches den Leser in ein Wechselbad der Gefühle taucht. Auch wenn man zunächst schwer in die Geschichte hineinkommt, so ist man am Ende umso mehr mitgenommen!

 4 von 5 Punkten

Kommentare:

  1. Ich war damals von dem Buch sehr angetan und begeistert. Die Aufteilung der Kapitel fand ich gut, und ja auch bei mir kam dadurch Spannung auf.
    Was sagst du zum Ende?

    LG Piglet ♥

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    1. Das ganze Buch steht einfach für sich alleine, da braucht man nicht mehr viel zu sagen! :)

      Alles Liebe
      Caro

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