[Rezension] Grischa 01 - Goldene Flammen - Leigh Bardugo


Infos zum Buch:
Autor/-in: Leigh Bardugo
Preis: 17,90 €
Seitenanzahl: 352
Verlag: Carlsen
Reihe: Grischa-Trilogie
1. Goldene Flammen
2. Eisige Wellen
3. ???

Klappentext:
Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen? Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?

Erster Satz:
"Ich stand am Rand einer überfüllten Straße und betrachtete die hügeligen Felder und verlassenen Bauernhöfe des Tula-Tals."


Meine Rezension:
"Grischa 01 - Goldene Flammen" ist der Auftakt einer Trilogie im Bereich Jugendbuch.
Man befindet sich in einer Welt, in denen die Menschen und die Grischa, Menschen mit besonderen Fähigkeiten, zusammen leben. Regiert werden sie von dem Zaren und seinem Stellvertreter dem Dunklen, der mächtigste Grischa.
Alina und Maljen sind Waisenkinder und beste Freunde, jetzt sind sie Auszubildende in der Ersten Armee des Zaren. Bei einem Zwischenfall in der Armee rettet Alina Maljen das Leben, jedoch weiß sie nicht, wie sie es gemacht hat, aber alle Grischa, besonders der Dunkle, richten ihre Aufmerksamkeit auf Alina. Sie wird von Maljen getrennt und im Palast des Dunklen untergebracht. Alina ist eine Grischa, eine ganz besondere, eine Sonnenkriegerin. Ihre Gabe besteht darin, Licht zu erzeugen. Der Dunkle versichert ihr, dass er mit ihrer Hilfe die Schattenflur, vor vielen Jahrzehnten von einem Dunklen erschaffenes Ödland, zu zerstören...

Leigh Bardugo schafft es, die Leser sofort in ihre Welt eintauchen zu lassen. Sofort erlebt man mit Alina ihre Entwicklung von einer unscheinbaren Kartographin zu einer wertvollen Grischa.
Alina war angehende Kartographin bis ihre Grischagabe zum Vorschein kam. Von diesem Augenblick an änderte sich ihr ganzes Leben. Für ihre Verhältnisse bekam sie den Luxus geschenkt: ein warmes Bett und Bad. Täglich wurde sie angelernt, ihre Gabe zu nutzen und sich auch sonst auch in der Welt der Grischa zurechtzufinden. Aber über die ganze Zeit bleibt sie sie selbst und verstellt sich nicht. Über den langen Zeitraum, den sie von Maljen getrennt ist, denkt sie an ihn. Sie will sich aber nicht eingestehen, dass sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle für ihn hat. 

Der Dunkle ist der mächtigste Grischa und der Anführer der Grischa. Er genießt großes Ansehen. Sein Ziel ist es, die Schattenflur mit Alinas Hilfe zu zerstören, zumindest gibt er vor, dies tun zu wollen. Er weiß genau welche Wirkung er auf Alina hat und setzt sie auch so ein, damit Alina ihn anhimmelt, damit er zu seinem Ziel kommen kann.

Die Handlung hat die ganze Zeit über einen gewissen Spannungsgrad, sodass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Auch sind die Geschehnisse plausibel und nachvollziehbar, man kann sich alles sehr gut vorstellen.
 Geschrieben ist das Buch aus der Sicht der Protagonistin Alina in der persönlichen Form.

Fazit:
Ein sehr guter Auftakt einer Trilogie. Man möchte auf jeden Fall mehr über die Welt der Grischa erfahren!

4,5 von 5 Punkten
lohnt sich zu lesen!

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