[Rezension] Enders 02 - Lissa Price


Infos zum Buch:
Autor/-in: Lissa Price
Preis: 15,99 Euro
Seitenanzahl: 352
Verlag: ivi
Reihe: Starters/Enders-Dilogie
1. Starters
2. Enders

Achtung Spoilergefahr! Dies ist ein zweiter Band einer Dilogie!!

Klappentext:
Mit ihrem Bestseller »Starters« zog Lissa Price rund um den Globus unzählige Leser in ihren Bann. Doch viele Rätsel um die dunkle Welt der 16-jährigen Callie blieben offen. Nun findet der futuristische Thriller seinen furiosen Abschluss. Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.

Erster Satz:
"Als ich mit der Hand über meinen Hinterkopf strich, hätte ich schwören können, dass ich den Chip unter der Haut spürte."  


Meine Rezension:
Zeitlich gesehen knüpft dieser zweite Teil mehr oder weniger dirket an seinen Vorgängerband "Starters" an. Callie lebt mir ihrem Bruder Tyler und ihrem besten Freund Michael im Haus ihrer verstorbenen Mieterin Helena. Doch das friedliche Zusammenleben ist nicht von langer Dauer, denn immer wieder taucht die Stimme des Old Man in Callies Kopf auf, aber die Chips können nicht entfernt werden, Callie ist somit machtlos gegen ihn..

Der Einstieg ins Buch fiel nicht so leicht, da man mit sehr vielen Charakteren konfrontiert wird, bei denen man nicht den Zusammenhang herstellen kann, sodass man sich erst einmal wieder zurechtfinden muss. Im Laufe der Geschichte kommen noch einige zusätzliche Charaktere hinzu, bei denen man aber weiß, um wen es sich handelt.

Callie, die Protagonistin, wirkt reifer als im Vorgängerband, aber ihre Handlungen sind oft nicht nachvollziehbar. Sie ist naiv und gibt sich mit jeder Situation zufrieden. Sie hinterfragt keine Dinge, es scheint, als ob es ihr egal ist, was ihr angetan wird. Zum Beispiel die Entführung Michaels, Hydens und ihr von Dawson, sie leistet keinerlei Widerstand. Vergeben und vergessen könnte man das Motto nennen, wie ihre Beziehungen zu anderen Menschen laufen.

Nicht nur Callie ist ein wichtiger Charakter in diesem Buch, sondern auch Hyden, der sich als der Sohn des Old Man ausgibt. Er ist es, der Callie zuerst entführt, um sie in Sicherheit vor dem Old Man zu bringen. Schnell wird aber klar, dass er Callie etwas verheimlicht. Er wird als der Genie beschrieben, der den Chip miterfunden hat.

Komplett gemacht wird das Trio durch Michael, Callies besten Freund. Zusammen bilden die drei eine Dreiecksbeziehung, wobei Michael in der schlechtesten Position ist. Es ist nicht zu überlesen, dass er mehr für Callie empfindet, sie aber sieht in ihm nur den Beschützer. Sie fühlt sich aber zu Hyden hingezogen.

Die Handlung wird nicht langweilig, auch wenn manche Passagen hätten abgekürzt werden können. Dennoch lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen, der Schreibstil ist einfach gestrickt.
Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Callie, sodass man sich leicht in sie hineinversetzten kann.

Das Cover ist nicht sehr beeindruckend, aber dennoch sehr gut ausgewählt, weil es einfach zur Geschichte passt. Auch der Titel "Enders" gibt einen guten Abschluss zur Dilogie, denn begonnen hat es mit Starters und enden tut es mit Enders.
Auch ohne Schutzumschlag wirkt das Buch edel, denn der Einband schimmert metallisch grau.

Fazit:
Ein runder Abschluss mit gutem Ende der Dilogie trotz einiger kleinerer Mängel.
Jedoch ist zu empfehlen, das Buch zeitnah zu "Starters" zu lesen oder vor Beginn eine inhaltliche Zusammenfassung zu bekommen.

4 von 5 Punkten
guter Abschluss 


vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar!

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