[Rezension] Gebannt 01 - Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi


Infos zum Buch:
Autor/-in: Veronica Rossi
Preis: 17,95 Euro
Seitenanzahl: 432
Verlag: Oetinger
Reihe: Aria+Perry-Trilogie
1. Gebannt - Unter fremdem Himmel
2. Getrieben - Durch ewige Nacht Mai 2013
3. Geborgen - In unendlicher Weite März 2014

Klappentext:
Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe. Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst.

Erster Satz:
"Die Welt außerhalb der Biosphäre nannten sie die >>Todeszone<<."

Meine Rezension:
Nach langem Warten konnte ich auch dieses Buch lesen.
Ich habe dieses Buch ohne Erwartungen gelesen und wollte mich überraschen lassen. Das interessant gestaltete Cover kann eigentlich nur eine interessante Geschichte nach sich ziehen, was auch zutrifft. 
Das Cover ist ein wirklicher Eyecatcher aufgrund des großen, verzierten Buchstaben "A" aus dem Titel "Gebannt". Die Titelwahl passt sehr gut zu der Geschichte, denn für die Protagonistin ist es ein fremder Himmel, unter dem sie sich befindet.

Geschrieben ist das Buch in der 3. Person Singular im Präteritum und wechselt nach ungefähr jedem Kapitel die Sichtweise zwischen den beiden Protagonisten Aria und Peregine.

Die Idee der Handlung hat mir sehr gut gefallen. Ein Mensch aus der technologisierten Welt wird 'gezwungen', in der fremde bedrohliche Welt zu leben ohne irgendwelche Vorkenntnisse zu haben. Dies ist die Ausgangssituation der Protagonistin Aria. Für sie ist alles fremd und bedrohlich in der 'Todeszone'. Doch ihr bleibt keine andere Möglichkeit, sich Peregine anzuschließen, wenn die überleben möchte. 
Peregine, mit Spitznamen Perry, ist ein junger Mann, der in eben dieser Außenwelt lebt. Er nimmt sich Aria an, obwohl sich das Zusammenleben erst als schwierig erweist.
Doch man glaubt es kaum, Aria findet sich mit ihrer Situation ab und versucht, Perry nicht auf die Nerven zu gehen.
Schneller als erwartet finden die beiden zueinander und meistern die Gefahren auf dem Weg zur Biosphäre, damit Aria in ihr altes Leben zurück kommt.
Während der Reise wächst Aria über sich hinaus, sie ist nicht mehr das verängstigte Mädchen, sondern die Mutige.

Beide Protagonisten sind gut herausgearbeitet und gefielen mir gut. Zwar muss man sich zuerst mit beiden anfreunden, Aria kommt aus einer anderen Welt, in der jeder mit einem Smarteye, Art Minicomputer am Auge, verbunden ist und das Leben in den Welten verbringt, Perry lebt in der Außenwelt und kämpft ums tägliche Überleben und hat besondere Eigenschaften: er ist Witterer und Seher. Man muss beide erst einmal verstehen, wenn man das getan hat, muss man die beiden einfach mögen.

Fazit:
Ein wirklich tolles mitreißendes Buch, welches einen in die Außenwelt mit ihren Gefahren abtauchen lässt. Ein Buch, was einen für die Zeit des Lesens den Alltag vergessen lässt.

4,5 von 5 Punkten
Leseempfehlung


 

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