[Rezension] Timeless 01 - Alexandra Monir


Infos zum Buch:
Autor/-in: Alexandra Monir
Preis: 14,99 Euro
Seitenanzahl: 352
Verlag: Heyne
Reihe: Time-Trilogie?
1. Timeless
2. Timekeeper (eng.)

Klappentext:
Nacht für Nacht hat die 17-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit ...

Als die Mutter der 17-jährigen Michele Windsor bei einem Unfall ums Leben kommt, verliert Michele auf einen Schlag alles, was ihr lieb war: ihre Familie, ihre Freunde, ihre gewohnte Umgebung. Denn sie muss zu ihren Großeltern, die sie nie kennengelernt hat, nach New York ziehen. In deren luxuriösem Appartement fühlt Michele sich verloren – bis sie bei ihren Streifzügen durch die mit Antiquitäten vollgestellten Räume auf das Tagebuch eines ihrer Vorfahren stößt. Was Michele nicht ahnt: Das Tagebuch ist ein magisches Portal in die Vergangenheit. Ehe sie sich versieht, findet sie sich plötzlich auf einem Maskenball im New York des Jahres 1910 wieder. Dort begegnet sie einem jungen Mann, den sie nur zu gut kennt. Nacht für Nacht blickt sie in seine tiefblauen Augen, ist gebannt von seinem umwerfenden Lächeln – in ihren Träumen. Dass Michele ihm jetzt leibhaftig gegenübersteht, verändert alles. Sie begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um eine unmögliche Liebe wahr werden zu lassen.
  

Erster Satz:
"Michele stand allein in der Mitte eines Spiegelsaals."



Meine Rezension:

Das Cover gefällt mir ziemlich gut mit dem weißen Nebel, der sich um die weibliche Person verteilt. Auch die funkelnden Sterne auf dem dunkelblauen Hintergrund verstärken die Wirkung auf etwas Geheimnisvolles. Der erste Eindruck stimmt schon mal!
Die Geschichte wird aus der 3.Person von Michele erzählt. Man ist der äußere Betrachter, bekommt aber dennoch Einblicke in Micheles Gedanken und Gefühle. 

Schon von Kindheit an hat Michele dieselben Träume von einem jungen Mann. Die Träume sind so real, dass sie die Berührungen noch im wachen Zustand fühlt.
Mit ihrer Mutter Marion führt Michele ein ganz normales Leben in Los Angeles. Doch eines Tages wird ihr alles genommen, was ihr lieb war: ihre Mutter stirbt bei einem Autounfall. Da Micheles Vater verschwunden ist, muss sie sie zu ihren für sie unbekannten Großeltern ziehen, die in New York wohnen. Aber es sind nicht irgendwelche Leute, sondern die Windsors, eine einflussreiche Familie der vereinigten Staaten.
In dem großen palastähnlichen Haus fühlt Michele sich einsam, ihre Großeltern empfindet sie auch als gefühlskalt. Aber auch das ändert sich: Michele erhält von ihrer Mutter einen geheimnisvollen Schlüssel, der verschlossene Schlösser öffnen kann. Auf diese Weise findet Michele ein Tagebuch einer ihrer Vorfahrinnen. Und zwar von Clara Windsor, die Einträge sind aus dem Jahre 1910. Sobald Michele die ersten Zeilen liest, findet sie sich selbst in diesem Jahr wieder. 
Bei ihrer ersten Reise in die Vergangenheit trifft sie den Mann aus ihren Träumen, sie kann es gar nicht glauben. Es stellt sich heraus, dass er Philip Walker heißt und er sie auch kennt. Sofort verlieben sich die beiden ineinander.
Aber wie kann eine Liebe funktionieren, wenn 100 Jahre dazwischenliegen? Denn Michele muss schließlich immer wieder zurück in die Gegenwart reisen, damit keiner ihr Verschwinden bemerkt...

Fazit:
Es ist wirklich eine tolle Geschichte, die sich schnell lesen lässt. 
Durch die genauen Beschreibungen von New York in der Vergangenheit merkt man, dass die Autorin viel recherchiert hat. 
Die Charaktere sind auch gut ausgedacht und sympathisch, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Besonders Michele habe ich bewundert, wie sie es geschafft hat, immer wieder in die Vergangenheit zu reisen.
Aber irgendetwas hat mir an diesem Buch gefehlt. Es war zwar eine Spannung vorhanden, aber nicht so, dass man das Buch auf keinen Fall aus der Hand legen könnte. Aber es war schön zu lesen.
Zeitreiseromane finde ich immer wieder auf ein neues faszinierend, da sie einem zeigen, dass es nicht nur die Gegenwart gibt. Die Zukunft ist ungewiss, man weiß nie, was als nächstes kommt. Die Vergangenheit hingegen ist vergangen, aber real, man weiß, was passiert ist.



4 von 5 Punkten
eine schöne Liebesgeschichte,
als Zeitreise verpackt

1 Kommentar:

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