[Rezension] Lost Girl - Im Schatten der Anderen - Sangu Mandanna


Infos zum Buch:
Autor/-in: Sangu Mandanna
Preis: 16,99 Euro
Seitenanzahl: 448
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Reihe: Einzelband?


Klappentext:
Amarras Eltern lieben ihre Tochter so sehr, dass sie eine Doppelgängerin erschaffen lassen. Sie wächst abgeschottet von der Außenwelt auf und hat nur eine Bestimmung: die echte Amarra im Todesfall zu ersetzen. 
Darum muss sie wissen, was Amarra weiß; essen, was Amarra isst; lesen, was Amarra liest. Und obwohl sie nur lieben darf, wen Amarra liebt, verliebt sie sich Sean, einen ihrer Betreuer - ein lebensgefährlicher Verstoß gegen die Spielregeln eines grausamen Experiments.



Cover und Buchtitel:
Das gesamte Cover ist in einen zarten Lilaton getaucht. Genau im Zentrum sieht man zwei identische Gesichter, die jeweils in die entgegengesetzte Richtung blicken. Jedoch sind die beiden Mädchen wie mit einem Reißverschluss verbunden, der aber an den Enden aufzureißen droht. Die Vermutung liegt nah, dass diese Beiden Amarra und ihr Echo Eva darstellen sollen. 

Der Titel ist vom Farbton her am kräftigsten. Sowohl der Titel, als auch der Untertitel passen sehr gut zur Geschichte, da das Echo immer ihm Schatten ihres "Orginals" zu leben hat.

Schreibstil und Charaktere:
Die Geschichte ist aus der Sicht des Echos geschrieben. Der Schreibstil ist locker und auch umgangssprachlich, denn die Sätze sind alle recht kurz gehalten.

Amarras Echo lebt an einem abgeschiedenen Ort in England bei ihren Vormunden, sozusagen ihren Ersatzeltern. Sie haben solange das Erziehungsrecht bis sie zu ihren Nenneltern muss. Und dieser Fall wird eintreten, wenn ihr Orginal, Amarra, im jungen Alter stirbt.
Bis dieser Fall, wenn er überhaupt eintritt, muss das Echo sich genauso verhalten, genau das essen und lernen, wie es  die richtige Amarra tut. Verstößt das Echo gegen ein Gesetz und die Meisterer, die, die sie erschaffen haben, erfährt davon, kann sie ganz einfach ausgelöscht werden.
Doch sie bricht immer wieder die Gesetze. Indem sie sich den Namen Eva gibt, sie heimlich Wachsfiguren herstellt oder sich in Sean, einen ihrer Vormunde mit grünen Augen, verliebt. Aber alle mögen sie so doll, dass sie nichts der Meisterei in London erzählen.
Aber wie kann sie Amarras Freund Ray lieben, was sie eigentlich muss, wenn sie doch Sean liebt...
Ständig muss sie auch auf der Hut sein vor den sogenannten Jägern, die immer auf der Suche nach den Echos sind, da diese illegal sind.

Und dann passiert es: Amarra stirbt bei einem Autounfall. 
Deshalb muss Eva nach Indien, wo Amarra lebte. Sie muss ihr bekanntes Leben mit all ihren Freunden hinter sich lassen und wird auch nie mehr zurückkehren dürfen. In Indien muss sie perfekt Amarras Rolle spielen, damit keiner merkt, dass sie nur ein Echo ist, zumal diese in Indien noch illegaler sind.

In Indien angekommen, merkt ihr Nennvater Neil sofort, dass sie nicht seine Tochter ist, auch Amarras Geschwister Sasha und Nikil fühlen es. Nur ihre Nennmutter Alisha sucht verzweifelt nach Amarra in Eva.
Für Eva ist es jeden Tag aufs neue eine große Herausforderung, Amarras Freundinnen Sonya und Jaya und ihren Freund Ray anzulügen. Nur Lehka, die Eva sofort sympatisch ist, registiert Evas abweichendes Verhalten.
Ebenfalls ist es für Eva eine Qual, von Sean getrennt zu sein.

Kann sie wirklich Amarras Leben übernehmen, ohne dass sie auffliegt? Und kann sie ohne Sean leben?

Mein Urteil:
Anfangs war ich leicht verwirrt, wo genau die Geschichte spielt, ob in England oder Indien, aber diese Unsicherheit wurde schnell beseitigt.
Von da an hat mich die Geschichte total gefesselt und ich konnte fasst nicht mehr aufhören, zu lesen.
Es ist eine geniale Idee mit dem Echo, von soetwas habe ich noch nie zuvor gelesen.
Über das Ende bin ich einerseits erleichtert, andererseits fordert es eine Fortsetzung!



4,5 von 5 Punkten
super schön!

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