[Rezension] Der Hund, der unterwegs zu einem Stern war 01 - Henning Mankel


Infos zum Buch:
Autor/-in: Henning Mankel
Preis: 6,95 Euro
Seitenanzahl: 192
Verlag: Oettinger
Reihe: Joel-Reihe

Klappentext:
Joel lebt allein mit seinem Vater Samuel, der früher einmal Seemann war, hoch oben im Norden Schwedens. Nachts schleicht sich Joel oft aus dem Haus, um den einsamen Hund zu finden, den er einmal vom Fenster aus gesehen hat.
Auf der Brücke über dem vereisten Fluss gründet er einen Geheimbund und überhaupt erlebt er nachts die abenteuerlichsten Dinge. Eines Nachts aber stellt er fest, dass auch das Bett seines Vaters leer ist. Samuel hat sich nämlich in die Kellnerin Sara verliebt. Wird auch er Joel verlassen, genau wie es vor vielen Jahren die Mutter getan hat?


Cover und Buchtitel:
Das Cover sieht aus, als ob es gemalt worden ist. Im Vordergrund sieht man einen Jungen, der in Winterkleidung gekleidet ist. Im Hintergrund sieht man eine große Brücke mit mehrern Bögen und sonst eine karge Landschaft. 
Es scheint, als ob der Junge auf der Suche nach etwas ist.

Der Buchtitel passt im Hinblick auf die Geschichte ziemlich gut.

Schreibstil und Charaktere:
Ich fand den Schreibstil zuanfang gewöhnungsbedürftig, da er irgendwie anders als gewohnt war. Aber ich habe mich schnell dran gewöhnt und dann war der Schreibstil für die Geschichte angebracht.

Joel lebt mit seinem Vater im Norden von Schweden. Joels Vater Samuel ist Holzfäller, früher war er mal Seemann. Da Samuel tagsüber immer im Wald arbeiten ist, ist Joel viel alleine und mit seinen 12 Jahren sehr auf sich alleine gestellt, doch er kommt damit klar.
Wenn Joel nachts aufwacht, setzt er sich ans Fenster und schaut in die Nacht hinaus. Eines Nachts sieht er einen Hund die Straße entlanglaufen. Joel denkt, dass der Hund auf dem Weg zu einem Stern ist. Von nun an schleicht Joel sich auch immer aus dem Haus, um den Hund zu suchen.  
Jede Nacht wird für Joel abendteuerlich, er schließt sogar einen Geheimbund.
In einer Nacht jedoch merkt er, dass auch das Bett seines Vaters verlassen ist. Er macht sich auf die Suche und stellt fest, dass sein Vater sich mit der Kellerin Sara trifft. Die Beiden sind verliebt. Joel hat Angst, dass Samuel ihn auch alleine lässt, wie es Jenny, seine Mutter, auch vor vielen Jahren gemacht hat.

Wird Joel wirklich alleine gelassen?

Mein Urteil:
Hätte ich das Buch nicht durch Zufall im Bücherschrank meiner Mutter gefunden, dann hätte ich es wohl nicht gelesen. Und ich muss schon sagen, ich bin froh drum.
Zuerst wusste ich nicht, was ich von diesem Buch halten soll, doch nach und nach hat es mich in seinen Bann gezogen. 
Es war spannend zu lesen, wie Joel sich verhalten hat und wie er versucht hat, immer das Beste zu machen.



4 von 5 Punkten
ein gutes merkwürdiges Buch ;)

1 Kommentar:

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